Gesundheit
Babysonnenschutz im Eigentest: hier sind die Ergebnisse!
Da es ja nun immer wärmer wird und die Sonne immer öfter und heißer scheint, haben wir über die letzten Wochen schon diverse Sonnencremes für Babys geholt und probiert. Mittlerweile haben wir ein ganzes Sammelsurium an Babysonnenschutz. In diesem Beitrag wollen wir nun alle Sonnencremes für Babys, die wir getestet haben, auflisten und über entsprechende Handhabung sowie Vorteile / Nachteile berichten. Denn nicht alle Cremes waren toll und mit nicht allen Cremes sind wir zufrieden gewesen. Alle getesteten Cremes hatten Lichtschutzfaktor 50+ und waren wasserfest sowie parfumfrei und speziell für Babys. Aber: Alle Cremes haben zuverlässig vor Sonnenbrand geschützt.
Sonnenschutz für den Sommer
Sonnenschutz von HIPP
Angeblich hinterlässt diese Sonnencreme keinen weißen Film, aus eigener Erfahrung können wir sagen, dass dies keinesfalls stimmt. Unser Kind ist immer leicht weißlich nach dem eincremen. Selbst wenn wir es ganz lange einmassieren bleibt ein weißer Film zurück. Was die Handhabung angeht ist die Sonnencreme recht unkompliziert und einfach, da die Tube unten eine Art “Seifenspender” integriert hat. Allerdings sollte man immer nur sehr kleine Mengen auf die Hand geben und nach und nach alles eincremen, da die Creme sich nur sehr schlecht verteilen lässt auf der Haut. Fazit: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausbaufähig und die Sonnencreme hält nicht immer was sie verspricht.
Sundance Sonnenspray für Kids
Das Sundance Sonnenspray für Kids ist eine Eigenmarke von DM. Das Sonnenspray erinnert von der Handhabung her irgendwie an einen Badreiniger, aber er verteilt wirklich gut. Verreiben muss man die Sonnencreme natürlich trotzdem und an gewissen Stellen erübrigt sich solch ein Spray, weil man mit der Hand einfach besser dorthin kommt. Die Sonnencreme selbst ist gelblich und hinterlässt auch einen leicht weißlich/gelben Film auf der Haut. Sieht irgendwie unnatürlich aus. Verreiben lässt sich die Creme nicht wirklich leicht, sie ist nur besser verteilt durch das Spray. Man sollte allerdings beachten, dass nach der Anwendung noch restliche Sonnencreme aus der Spraydüse runterläuft. Das gibt unschöne Flecken die nur schwer wieder weggehen. Fazit: Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist klasse. Für wenig Geld bekommt man viel Sonnencreme. Allerdings weder gut noch schlecht. Wer auf Sprays steht sollte das Sundace Sonnenspray für Kids nehmen. Zudem haben wir dieses Spray in jedem Fach im Kindergarten gesehen. Dort scheint es den Praxistest am besten bestanden zu haben.
Bübchen Kids Sonnenmilch
Die Bübchen Kids Sonnenmilch wird als extra Wasserfest angepriesen. Wir hatten nur die Probiergröße, allerdings eignet sich diese perfekt für die Handtasche und unterwegs im Kinderwagen. Was das “extra Wasserfest” angeht, DAS stimmt wirklich, nach dem eincremen wollte mein Mann sich die überschüssige Sonnencreme von den Händen waschen…keine Chance! Nicht einmal mit Seife! Die Bübchen Kids Sonnenmilch hält wirklich was sie verspricht. Im Gegensatz zu den anderen Sonnencremes lässt sich die Bübchen Kids Sonnenmilch auch relativ gut verteilen. Was ich besonders toll finde: die Sonnenmilch duftet nicht nach typischer Sonnencreme sondern schön fruchtig frisch. Fazit: Sehr empfehlenswert. Nicht nur die Probiergröße für unterwegs, sondern auch die Normalgröße hält was sie verspricht und ist auch nicht extrem teuer. Bübchen ist übrigens die Pflegemarke von Nestle (auch Beba, Alete und Co. gehören dazu).
Bübchen Sensitive Sonnenlotion
Die Bübchen Sensitive Sonnenlotion ist die mit Abstand am besten verteilbare Sonnencreme von allen bisherigen. Allerdings hat dies auch einen entscheidenden Nachteil: man muss quasi alle halbe Stunde neu eincremen. Denn man weiß nie wieviel Sonnencreme nun wirklich auf der entsprechenden Stelle ist und wenn man zu dünn eincremt ist das auch nicht gerade gut gegen die Sonne. Des Weiteren riecht die Sonnenlotion irgendwie..naja..also mich erinnert sie an die Rollenpflaster von früher. Fazit: Lässt sich super verteilen, dafür muss man umso öfter ran. Mit knapp 7 € für gerade mal 100 ml auch nicht unbedingt billig.
Bildquelle: Raphael Reischuk / pixelio.de
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Chris13. Juli 2012 at 16:56
Interessanter Test, vor allem da man ja heute zu recht misstrauisch mit Packungsbeschreibungen sein muss. Bei meiner kleinen Tochter bin ich da lieber übervorsichtig.
Katja17. Juli 2012 at 20:25
Hallo Chris, wenn auch etwas verspätet: Ja man sollte schon vorsichtig sein. Allerdings war es bei uns so, dass immer wenn wir gerade Sonnencreme gebraucht hätten, diese zuhause stand. Und weil man sein Kind ja nicht ungeschützt lässt, geht man lieber noch mal eben schnell einkaufen. So sammelte sich da Verschiedenes an und wir stellten erhebliche Unterschiede fest wie man im Test ja auch sieht. Wir sind ansonsten auch sehr vorsichtig und “testen” nicht einfach irgendwas an unserem Kind.