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Haushaltsbuch: Wo ist das Geld geblieben?

30. Juli 2012 von Katja in Finanzen mit 0 Kommentaren

Einige werden es sicher kennen, jeden Monat fragt man sich: wo ist das ganze Geld nur geblieben? Gerade Auszubildende, Familien mit Sozialleistungen und Geringverdiener müssen besonders gut haushalten mit ihrem Geld und stellen sich oft diese Frage. Wenn man in der Familie fragt wie beispielsweise Oma, Opa oder die eigenen Eltern dies überblicken, hört man meist von der älteren Generation, dass diese ein Haushaltsbuch führen.

Ein Buch oder doch lieber eine Excel-Datei?

Ein Haushaltsbuch gibt Überblick über alle Einnahmen und Ausgaben eines Monats und zeigt wie sparsam man wirklich lebt. Dabei sollte man wissen, dass solch ein Haushaltsbuch je nach Bedarf komplett unterschiedlich aussehen kann und in allen möglichen Varianten erhältlich ist. Wer auf das klassische Buch steht, wird zum Beispiel im Schreibwarengeschäft fündig.

Haushaltsbuch

Ein Haushaltsbuch erleichtert den Überblick

Will man aber immer und überall einen schnellen Blick auf die aktuelle Haushaltskasse werfen, liegt es nahe, sich eine Excel-Datei zu erstellen. Der Vorteil eines Haushaltsbuches in Papierform liegt darin, dass bereits alle Felder vorgegeben sind und man sozusagen gleich loslegen kann, bei einer Excel-Datei hingegen kann man sich alle Felder persönlich zurechtlegen und den eigenen Wünschen anpassen. Es gibt aber auch noch die Möglichkeit, sich bei einer Sparkasse den Jahresplaner oder das Heft: “Haushalten mit kleinem Einkommen” kostenlos zu bestellen. Wer sogar Sparkassenkunde ist, kann sein Bankkonto mit einer online Version des Sparkassenplaners verbinden.

Haushaltsbuch: Nichts geht ohne Kassenzettel

Hat man sich für eine Version entschieden, sollte man möglichst zum nächsten Jahreswechsel damit anfangen, wenn man damit aber nicht so lange warten will, sollte man zu Beginn des nächsten Monats damit starten das Haushaltsbuch zu führen. Die Einnahmen werden notiert und alle fixen Kosten ebenfalls. Die Differenz dieser beiden ergibt das monatliche Budget. Dieses kann man nun für Lebensmittel, Kleidung und alles weitere ausgeben. Am Monatsende sieht man dann ob noch etwas zum Sparen übrig bleibt oder ob man sogar von seinem Ersparten gelebt hat. Wichtig ist, sich immer und überall einen Kassenzettel geben zu lassen und alle Ausgaben möglichst täglich im Haushaltsbuch zu notieren, sollte man dies nicht immer schaffen, empfiehlt es sich einen Sammelkorb für Kassenzettel bereitzustellen und wöchentlich diesen abzuarbeiten.

Zum Schluss noch ein kleiner Tipp am Rande: Wer frisch verliebt ist und plant mit seinem Schatz zusammen zu ziehen, der kann ein Haushaltsbuch nutzen um die Kosten besser aufzuteilen und so eventuellem Streit vorzubeugen.

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

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Über Katja

Hi, ich bin 24 Jahre jung. Seit kurzer Zeit Mutter einer bezaubernden Tochter, welche nun die Welt erobert und für sich entdeckt. Außerdem bin ich glücklich verheiratet.

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