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Last-Minute – Urlaub mit Sparfaktor?

23. Juli 2012 von Facelinking Redaktion in Reisen mit 1 Kommentar

Endlich ist es soweit – es sind Sommerferien! So oder so ähnlich werden sich auch in diesem Jahr wieder viele Schüler darüber freuen, dass nun die Schule für sechs Wochen pausiert. In vielen Bundesländern haben die Sommerferien bereits begonnen. Und bereits im Vorfeld haben viele ihre Reiseziele für den Sommerurlaub 2012 schon gebucht und wissen also, wo die Reise hingeht. Ein Last-Minute-Urlaub ist aber auch in diesem Jahr für viele wieder eine Option. Denn wie in jedem Jahr, gibt es auch 2012 ein paar Kurzentschlossene, die sich auch in diesem Sommer noch kurzfristig für einen Urlaub entscheiden. Doch Last-Minute-Bucher müssen damit rechnen, dass nicht immer alle Reiseziele noch verfügbar sind. Außerdem sollte man vor Reisebuchung noch ein paar kleine Stolperfallen erkennen und meistern.

Punta Cana

Strand von Punta Cana

Last-Minute-Reisen – Vergleichen zahlt sich aus

Auf jeden Fall gilt eine Regel für Last-Minute-Bucher: Suchen und vergleichen zahlt sich aus! Denn auf vielen Reiseportalen wird schon auf der Startseite damit geworben, dass es dort Last-Minute-Angebote zu Schnäppchenpreisen gibt. Abschläge von über 50 Prozent sind hier keine Seltenheit. Und tatsächlich kann man mit dem sprichwörtlichen Buchen auf den letzten Drücker oft Glück haben, eine Traumreise viel günstiger zu bekommen. Das kommt daher, dass die Reiseanbieter versuchen die Flugzeuge und Hotels nach Möglichkeit immer auszulasten. Wenn also bei einem bestimmten Angebot die Nachfrage nicht den Erwartungen entspricht, dann werden die Preise dafür einfach herabgesetzt. So ein bisschen ist es vergleichbar mit einem Angebot im Supermarkt: Bevor die Ware schlecht wird, wird der Preis reduziert. Dennoch sollten Sie sich nicht nur auf den Preis konzentrieren und beim ersten Angebot zuschlagen. Es empfiehlt sich, immer auch die Leistungen zu vergleichen.

Auf die Zusatzkosten kommt es beim Last-Minute-Urlaub an!

Gerade bei unserer derzeitigen Wetterlage haben viele doch das Bedürfnis, sich in ein warmes Urlaubsland zu begeben und buchen Last-Minute. Dabei lassen sich viele Urlauber nur vom Preis leiten und vergessen, mögliche Zusatzkosten zu berücksichtigen. So kann aus dem vermeintlich so günstigen Schnäppchen-Urlaub schnell eine teure Luxusreise werden. Vor allem über die Nebenkosten vor Ort sollte man sich vor Buchung genau informieren. Denn bei Last-Minute-Angeboten steht oft nur die Reisedauer, der nahende Abflugtermin und der Reisepreis im Fokus des Anbieters und somit auch des Kunden.

Ob es sich dabei wirklich um ein günstiges Angebot handelt, muss im Detail untersucht werden. So spielt es beispielsweise eine Rolle, ob es ein All-inklusive-Urlaub ist, oder ob zusätzliche Ausgaben etwa für Essen und Trinken zu tätigen sind. Beim Fluggepäck gilt ebenfalls, dass man sich vorher über die Angaben des Reiseveranstalters informieren sollte. So kann die Reise in ein Taucherparadies zum teuren Spaß werden, wenn die Ausrüstung nicht kostenlos als Gepäck mitreisen darf, sondern extra bezahlt werden muss. Auch eventuelle Ausflüge sind bei Last-Minute-Reisen zu prüfen, denn nicht immer sind sie schon kostenlos im Buchungspaket enthalten und sorgen dann vor Ort für zusätzliche Kosten.

Last-Minute-Reisen – Rechtliche Rahmenbedingungen beachten

Für viele Urlauber, die Last-Minute-Reisen buchen, steht die Flucht aus dem Alltag im Vordergrund. Dabei wird aber oft vergessen zu prüfen, ob auch die rechtlichen Rahmenbedingungen passen. Eine Kontrolle der Ausweisdokumente sollte vor Reisebuchung erfolgen. Dabei muss vor allem auf die Gültigkeit der Ausweise geachtet werden, sowohl beim Personalausweis, der bei Reisen innerhalb Europas meist ausreicht und selbstverständlich erst recht beim Reisepass. Überstürzt Reisende vergessen auch gern mal, eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen, was im Ernstfall ein teurer Spaß werden kann. Damit mitgebrachte Souvenirs nicht an der Grenze wieder abgenommen werden, empfehlen Experten außerdem, sich vor Reisebeginn über die Zoll- und Importbestimmungen zu informieren. Denn der Last-Minute-Urlaub soll doch vor allem eines werden: Ein toller Urlaub zum günstigen Preis.

Bildquelle: Ed Yourdon – flickr.com (CC BY-SA 2.0)

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