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Easy Räder – die neuen E-Bikes

12. Juli 2012 von Facelinking Redaktion in Technik mit 1 Kommentar

Lange waren Elektroräder als unsportliche und völlig unnötige Fortbewegungsmittel verschrien, die höchstens von älteren Menschen zum Einkaufen genutzt wurden. Doch nun sind die E-Bikes scheinbar überall auf dem Vormarsch. Schließlich gibt es immer mehr von ihnen und diese werden nicht nur optisch attraktiver, viele liefern auch noch ihren Beitrag zum Öko-Bewusstsein in Deutschland.

E-Bikes

E-Bike bei der Europäischen Mobilitätswoche

E-Bikes – das Design entscheidet

E-Bikes liegen momentan voll im Trend. Der Markt dafür, so sagen Experten, sei noch nicht mal annähernd ausgeschöpft und wachse ständig. Die Zahlen scheinen den E-Bike Trend zu belegen. 2007 wurden in Deutschland rund 70.000 E-Bikes verkauft. 2011 waren es schon 310.000 Stück, das bedeutet eine Steigerung um mehr als 300 Prozent in 4 Jahren. Und die Formkurve zeigt hier weiter nach oben. Vor allem da nun auch die Markenhersteller in das Geschäft mit den E-Bikes eingestiegen sind. Hier ist zu beobachten, dass bei der zumeist jungen Kundschaft, vor allem das Design eine entscheidende Rolle als Kaufkriterium spielt.

Die zwei Arten der Elektroräder

Wenn man es genau betrachtet, wird bei Elektrorädern in zwei Gruppen unterschieden. Zum einen gibt es die sogenannten E-Bikes, das sind die Räder bei denen man die Motorleistung allein über einen Drehgriff regeln kann. Hier entfällt das Treten in die Pedale komplett. Zum anderen gibt es die Pedelecs (Pedal Electric Cycle). Beim Pedelec wird der Fahrer, mit Hilfe eines Elektromotors und einer elektronischen Regelung, beim Treten unterstützt. Die Geschwindigkeiten, die mit einem Pedelec erreicht werden können, liegen bei maximal 25 Kilometer pro Stunde. Damit sind die Pedelecs zulassungsfrei und gelten als Fahrräder mit eingebauter Motorunterstützung. Beim schnelleren S-Pedelec oder bei E-Bikes hingegen können, durch den Hinterrad-Motor, Geschwindigkeiten von über 25 Kilometer pro Stunde erreicht werden. Diese Räder gelten in Deutschland als Elektrokrafträder und bedürfen einer Zulassung und eines Mofa-Führerscheins.

E-Bikes Bilder

E-Bikes – die Aufladung erfolgt an der Steckdose

Jedes E-Bike verfügt über einen Akku, der etwa die Größe eines 1-Liter-Getränkekartons besitzt. Bei manchen Rädern kann der Akku separat an der Steckdose geladen werden, bei anderen E-Bikes muss das komplette Rad mit dem Ladegerät eingestöpselt werden.

Die Preisspanne bei E-Bikes ist groß

E-Bikes gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Vom klassischen Faltrad mit Elektromotor bis hin zum stylischen Smart E-Bike, mit dem sogar der Autobauer Mercedes auf dem Elektrorad-Markt mitmischen will. Die Preise für die E-Bikes sind ebenso vielfältig. Von etwas mehr als 1.000 bis weit über 5.000 Euro kann ein solches Elektrorad locker kosten. Eines scheint auch bei E-Bikes zu gelten: Nach oben sind beim Preis keine Grenzen gesetzt.

Bilder: In_Zukunft_Wien (1) / TheChargingPoint.com (2) / Masoner Cyclelicious (3) – flickr.com (CC BY-ND 2.0)

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