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Gesundheit

Sonne und Sonnenbad – was beachten?

Ein Sonnenbad ist für viele der Inbegriff eines Sommertages. Sich in einen Sonnenstuhl an den Strand oder auf die Wiese zu legen und dabei einen braunen Teint verpasst zu bekommen, ist das Ziel vieler Sonnenanbeter. Doch dabei ist Vorsicht geboten. Denn zu viel schadet dem Körper eher und wer sich einmal verbrannt hat, der weiß, dass es auch schmerzhaft sein kann.

Urlaub im Sommer und dazu Sonne in Maßen

Die Traumreiseziele der Deutschen liegen weit über den Globus verteilt, doch den Großteil der Urlauber zieht es wie jedes Jahr dahin, wo die Sonne scheint. Egal ob an die Küsten von Nord- und Ostsee oder an die Strände von Urlaubshochburgen wie Antalya oder Korfu, ein Sonnenbad gehört zum Urlaub einfach dazu. In Maßen genossen hat die Sonne einen positiven Einfluss auf unsere Haut und unseren Körper. So steigert das Licht der Sonne unsere Abwehrkraft gegen Infektionen und fördert zugleich unser Wohlbefinden. Obendrein ist das Licht wichtig für die Bildung von Vitamin D. Die Sonne hat aber noch weitere positive Faktoren. Sie regt unsere Atmung an, fördert die Durchblutung und wirkt sich positiv auf den Kreislauf und unseren Stoffwechsel aus.

Sonnenstrahlen

Vorsicht vor Sonnenbrand

Vorsicht vor zu viel Sonne und Sonnenbrand

Doch die Sonne tut uns nicht nur gut. Wie mit fast allem, ist zu viel auch bei Sonne schädlich für unsere Haut. So sorgt übermäßige Strahlung dafür, dass unsere Haut altert. Außerdem kann die Sonne im schlimmsten Fall sogar Hautkrebs verursachen. Sonnenmilch kann hier helfen, sie hebt die Strahlung aber nicht auf, sondern verzögert nur deren Wirkung und schützt bis zu einem gewissen Maß vor einem Sonnenbrand. Dabei ist der Hautbrand noch das kleinere Übel.

Denn auch unser Gehirn kann unter starker Sonneneinstrahlung leiden. Wer sich ungeschützt und lange Zeit dem Sonnenlicht aussetzt, riskiert einen Sonnenstich oder gar einen Hitzschlag. Das resultiert daher, dass sich bei einem langen Sonnenbad Kopf und Nacken durch direkte Einstrahlung so extrem aufheizen, dass dann die Hirnhaut anschwillt und sich im Extremfall sogar entzünden kann. Oft sind die Symptome dafür erst später spürbar, wenn sich plötzliche Kopfschmerzen, Schwindel oder Benommenheit einstellen. Auch Übelkeit und Erbrechen können auftreten.

Schnelle Hilfe bei Sonnenbrand ist nötig

Bei einem Sonnenbrand ist es wichtig, die Haut erst mal wieder zu kühlen. Dabei helfen kühlende Salben und zu Beginn auch Acetylsalicylsäure (ASS). Sie bremst die Entzündung im Anfangsstadium. Wenn Betroffene Anzeichen eines Sonnenstichs oder gar eines Hitzschlages bei sich feststellen, dann ist ein sofortiger Standortwechsel angesagt. Das Motto lautet dann: Nur raus aus der Sonne. Im Schatten sollten Kopf und Nacken umgehend mit feuchten Tüchern gekühlt werden. Doch Vorsicht vor extremen Temperaturunterschieden. Bei einer Behandlung mit einem eiskalten Tuch oder gar mit Eiswürfeln, wird der Körper dadurch nur noch zusätzlich belastet. Auch kühle Getränke können helfen, aber verzichten Sie auch hier darauf, sie eiskalt zu servieren.

Wenn sich die Körpertemperatur aber, trotz sofort eingeleiteter Hilfsmaßnahmen erhöht, muss umgehend ein Notarzt hinzugezogen werden. Grundsätzlich sollte man auch während eines Sonnenbades immer viel trinken und es vor allem nicht übertreiben. Regelmäßige Bräunungspausen sind von Vorteil, damit man gar nicht erst einen Sonnenbrand oder einen Hitzschlag bekommt.

Bildquelle: manwalk / pixelio.de

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