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Istanbul – Eine Stadt auf zwei Kontinenten

4. August 2012 von Klaudia in Reisen mit 2 Kommentare

Istanbul ist eine Stadt der Gegensätze, weltoffen und konservativ, arm und reich, alt und neu zugleich. Das neue Istanbul ist geprägt von schrillen In-Clubs, trendigen Bars, aufstrebenden türkischen Künstlern und einer boomenden Wirtschaft. Das alte Istanbul zeigt sich mit traditionsbewussten Männern, die dem Ruf des Muezzin zum Gebet folgen, sich zum Teetrinken treffen und Frauen, die nur im Tschador das Haus verlassen. Zwischen 13 und 16 Millionen Einwohner sollen es sein. Keiner weiß das so genau. Voll gepackt mit Kultur, Sehenswürdigkeiten und ultramodernen Shoppingmalls, hat man die Qual der Wahl wenn es um die Freizeitgestaltung geht.

Shopping in Istanbul

Shoppen ist nicht gleich Shoppen in dieser Megacity. Es gleicht mehr einem kulturellen Ereignis. Ein Besuch auf dem “Großen Basar” gehört zum Pflichtprogramm, man wird ständig zu einer Tasse türkischen Tees (Cay) eingeladen, in Plaudereien verwickelt und zum Feilschen animiert. Der “Große Basar” liegt im Herzen der “alten Stadt”, er beherbergt um die 4.000 kleine Shops. Das Angebot an Waren lässt keine Wünsche offen. Vom Juwelier über den Teppichhändler bis hin zum Gewürzhändler ist alles vertreten. Shoppingcenter schießen in Istanbul wie Pilze aus dem Boden, einer der schönsten ist “Istinye Park“, wo von Armani (über dem Shop befindet sich ein Armani-Cafe) bis Zara alle renommierten Marken vertreten sind.

Gewürzhändler

Gewürze eines Händlers auf einem Basar in Istanbul

Essen in Istanbul

Je länger man in der Stadt verweilt, desto mehr wird wohl auch die Waage anzeigen. Die Türken verstehen sich auf die Zubereitung schmackhafter Speisen. Die berühmten Fleischbällchen (Köfte), die man an jeder Ecke bekommt oder aber auch einen echten Kebap sollte man sich nicht entgehen lassen. Auch für Vegetarier ist mit diversen Gemüseaufläufen und den beliebten Dolmas (gefülltes Gemüse) gut gesorgt. Zum Dessert oder aber auch zum Tee zwischendurch, werden süße Kalorienbomben wie Baklava, Halva oder Lokum gereicht. Entlang des Bosporus haben sich unzählige Fischrestaurants angesiedelt, die nicht nur Fischliebhaber begeistern werden.

Sehenswürdigkeiten in Istanbul

Man weiß gar nicht wo man anfangen soll in dieser Stadt, die so voll von grandiosen Bauten und Kunstschätzen ist. Ein “Must” ist ein Besuch in einem der sagenumwobenen Paläste. Zu den schönsten zählen der Topkapi- und der Dolmabahce-Palast. In beiden kann man den Harem bestaunen, in dem bis zu 500 Frauen lebten. Der Topkapi punktet mit einer Sammlung von Reliquien Mohammeds, unter anderem sind seine Barthaare und einer seiner Zähne ausgestellt. Im Dolmabahce-Palast kann man das Sterbezimmer Atatürks (gestorben 1938) besichtigen, dem ersten türkischen Präsidenten, großen Reformator und nationalen Volkshelden. Die Hagia Sophia, die “Blaue Moschee” und die Yerebatan-Zisterne sind die beliebtesten Sehenswürdigkeiten der Bosporusmetropole.

Impressionen aus Istanbul

Übernachten in Istanbul

Zu den Tophotels in Istanbul zählen zweifelsohne das Swisshotel mit atemberaubenden Blick auf den Bosporus wie auch das Ciragan Palace Kempinski. Wer es lieber klein aber fein mag, der ist im Bosphorus Palace oder im Burckin Suites Hotel bestens aufgehoben.

Nightlife in Istanbul

Um den Taksim Platz herum ist ein riesiges Labyrinth aus Szenebars und kleinen Underground Clubs entstanden. Man fühlt sich mitunter wie in Berlin-Kreuzberg. Studenten, Künstler und Touristen machen hier die Nacht zum Tage.
Wer es etwas exklusiver mag und nicht auf’s Geld zu achten braucht, dem lege ich das Ulus 29, mit exquisitem Panoramarestaurant und hauseigenem Club ans Herz. Im Anjelique und im Reina trifft sich das “Who is Who” der türkischen Society zum Essen und Tanzen. Internationale DJ’s legen hier bis in die Morgenstunden auf.

Bilderquelle: © Michael Hebenstreit

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