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BOTOX – Ein Gift erobert die Welt

14. September 2012 von Klaudia in Lifestyle mit 1 Kommentar

Botox, genauer: Botulinumtoxin A, ein Nervengift, das seit den Siebzigern immer populärer wird. Vor allem bei Frauen, die einen Kampf gegen die Zeichen der Zeit führen. Doch auch immer mehr Männer erliegen der Versuchung mit ein paar kleinen Pieksern das Rad der Zeit zurückzudrehen. Die Zahl der Behandlungen steigt von Jahr zu Jahr.

 Botox in der Medizin

Doch Botox wird nicht nur gegen Falten gespritzt, das Gift wird bei verschiedensten Indikationen angewandt wie zum Beispiel übermäßigem Schwitzen, Muskelspastiken, Blasenproblemen und sogar bei Migräne. Neuste Studien behaupten es könnte sogar bei Depressionen helfen.

 Wirkweise als Faltenmittel

Seine Berühmtheit hat Botox aber als Wundermittel in der Faltenbekämpfung erlangt. Der Stoff wird stark verdünnt unter die Haut gespritzt, der Wirkmechanismus geht wie folgt: das Gift hemmt die Signalübertragung zwischen Nervenzelle und Muskel und somit die Kontraktion der betreffenden Muskeln. Der Muskel wird gelähmt und die Haut wird straff gezogen. Der Effekt hält zwischen drei und sechs Monaten, das ist von Person zu Person unterschiedlich und hängt natürlich auch von der gespritzten Menge ab. Die volle Wirkung setzt in der Regel nach 5-10 Tagen ein.

Botox - Ein Gift erobert die Welt

Botox – Wirkweise als Faltenmittel

 Preise

Die Preise sind genauso unterschiedlich, es fängt bei circa 150 Euro an, nach oben sind die Grenzen offen… die Kosten setzen sich individuell zusammen, je nachdem wie viel man wo und von wem gespritzt haben möchte. In der Regel wird es bei Stirnfalten, Krähenfüßen und Mundfalten injiziert obwohl es offiziell in Deutschland nur zur Behandlung der Zornesfalte (Glabella) zugelassen ist.

 Risiken

Nebenwirkungen sind kaum bekannt, vereinzelt kann es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und Spannungsgefühlen kommen. Allerdings gibt es keine Langzeitstudien und somit weiß keiner ob Botox, wie von vielen Ärzten behauptet wird, zu 100% vom menschlichen Körper abbaubar ist. Es kommt jedoch immer wieder zu kleinen „Unfällen“, sprich Überdosierungen. Dann kann es passieren, dass das Lächeln schief wirkt oder eine Augenbraue tiefer sitzt als die andere, oder dass das Gesicht „erstarrt“. Diese Behandlungsfehler klingen mit der Zeit ab. Deshalb sollte man sich nur von geschulten Ärzten behandeln lassen.

Botox in der Gesellschaft

Umgangssprachlich spricht man heute von „Getoxten Menschen“ oder wenn es total übertrieben ist, ist auch von „Frozen Faces“ zu sprechen. Besonders die High Society aber zunehmend auch Otto Normalverbraucher, helfen der Schönheit so auf die Sprünge. Wobei der Trend in Europa generell zu Minibotox (möglichst natürlich) geht, im Gegensatz zu Amerika, wo Botox zum Leben dazu gehört wie ein Zahnarztbesuch und gesellschaftlich voll akzeptiert ist.
Zahlreiche Hollywood Regisseure beschweren sich vermehrt, dass es immer schwieriger wird Schauspielerinnen jenseits der Dreißig zu finden, die noch über eine natürliche Mimik verfügen können. Was für ein Teufelskreis für die armen Schauspielerinnen… Da denkt Misses Kidman sie hätte die Zeit ausgetrickst und kann dann nicht mal die dazugehörige Grimasse schneiden…

Bildquelle: © Igor Mojzes – Fotolia.com

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